Mit dem 3a-Höchstbeitrag von CHF 7'258 sparst du in der Stadt Zürich rund CHF 1'597 bis 2'758 Steuern pro Jahr. Teuer wird es beim Bezug grosser Summen: Auf CHF 1 Mio. verlangt Zürich 11.16%, mehr als jeder andere Kantonshauptort im Vemo-Steuervergleich.

Wer in der Stadt Zürich den Höchstbeitrag 2026 von CHF 7'258 einzahlt, zieht ihn vom steuerbaren Einkommen ab. Was das bringt, hängt vom Grenzsteuersatz ab:
| Steuerbares Einkommen, alleinstehend | Grenzsteuersatz, gerundet | Ersparnis pro Jahr |
|---|---|---|
| CHF 60'000 | 22% | CHF 1'597 |
| CHF 80'000 | 26% | CHF 1'887 |
| CHF 100'000 | 30% | CHF 2'177 |
| CHF 130'000 | 33% | CHF 2'395 |
| CHF 200'000 | 38% | CHF 2'758 |
Gerundete Grenzsteuersätze für die Stadt Zürich (Steuerfuss 119%), Bund, Kanton und Gemeinde zusammen. Ersparnis = CHF 7'258 × Satz. Gemeinde, Konfession und Familiensituation verändern das Ergebnis.
Bis CHF 100'000 steuerbarem Einkommen spart dieselbe Einzahlung in der Stadt Zürich mehr als in 17 der 25 übrigen Kantonshauptorte; darüber liegen nur 4 bis 5. Wer CHF 200'000 versteuert, spart CHF 1'161 mehr als bei CHF 60'000.
Beim Bezug aus Säule 3a oder Pensionskasse fällt eine separate Steuer an, getrennt vom übrigen Einkommen. Für die Stadt Zürich rechnet der Vemo-Steuervergleich so:
| Kapitalbezug | Steuersatz | Steuer | Rang |
|---|---|---|---|
| CHF 50'000 | 4.50% | CHF 2'250 | 19 |
| CHF 100'000 | 4.88% | CHF 4'880 | 17 |
| CHF 250'000 | 5.90% | CHF 14'750 | 11 |
| CHF 500'000 | 7.16% | CHF 35'800 | 11 |
| CHF 1 Mio. | 11.16% | CHF 111'600 | 26 |
Vemo-Steuervergleich, Berechnung ESTV, Stand 2025: Bezug mit 65 Jahren, alleinstehend, männlich, konfessionslos, inklusive Bund, Kanton und Gemeinde (Stadt Zürich). Rang 1 = tiefste Steuer der 26 Kantonshauptorte.
Bei CHF 250'000 und CHF 500'000 liegt Zürich auf Rang 11 und damit in der günstigeren Hälfte. Zwischen CHF 500'000 und CHF 1 Mio. springt der Satz aber um 4 Prozentpunkte auf 11.16%, so stark wie nirgends sonst. Bei kleinen Bezügen ist Zürich eher teuer: Auf CHF 50'000 haben 18 Hauptorte einen tieferen Satz.
Weil alle Bezüge eines Steuerjahres zusammengezählt werden, kann es sich lohnen, 3a- und Pensionskassengeld auf mehrere Jahre zu verteilen. Zwei Beispiele mit den Zürcher Sätzen:
Vereinfacht gerechnet: Sätze aus der Tabelle oben, jede Tranche in einem eigenen Steuerjahr.
Wegen des steilen Anstiegs über CHF 500'000 spart die Aufteilung von CHF 1 Mio. in Zürich CHF 40'000, mehr als in jedem anderen Kantonshauptort des Vergleichs. Bei CHF 100'000 sind es nur CHF 380.
Rund CHF 1'597 bei CHF 60'000 steuerbarem Einkommen, CHF 2'177 bei CHF 100'000 und CHF 2'758 bei CHF 200'000, jeweils mit dem Höchstbeitrag 2026 von CHF 7'258 für Angestellte mit BVG. Grundlage sind gerundete Grenzsteuersätze bei einem Steuerfuss von 119%.
Weil der Satz im Vemo-Steuervergleich zwischen CHF 500'000 (7.16%) und CHF 1 Mio. (11.16%) stark steigt. CHF 1 Mio. auf einmal kosten CHF 111'600, zweimal CHF 500'000 in getrennten Steuerjahren CHF 71'600.
4.88%, also CHF 4'880, für einen Bezug mit 65 Jahren (alleinstehend, konfessionslos) in der Stadt Zürich. Damit haben 16 Kantonshauptorte einen tieferen Satz.
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